In der Reitpädagogik setzen wir bei Bedarf auch die Elemente des therapeutischen Reitens ein. Die Bewegung des Therapiepferdes erzeugt wertvolle Bewegungen die auf das auf dem Pferd sitzende Kind weitergegeben werden. Die Schwingungsimpulse des Pferdes übertragen sich auf das Becken und auf die Wirbelsäule des auf dem Pferd sitzenden Kindes / des Erwachsenen. Der Körper des Menschen bewegt sich dabei in einer Art und Weise, die dem Bewegungsmuster des Gehens sehr ähnlich ist. Diese Bewegungen stärken den Körper in vielen Ausprägungen. So wird die gesamte Muskelspannung positiv beeinflusst, das Gleichgewicht und die Koordinationsfähigkeit wird verbessert.

Menschen die beeinträchtigt sind können die Fähigkeit zu Gehen, erhalten, verbessern, bzw. positiv beeinflussen. Menschen die das Gehen neu erlernen müssen können mit Hilfe des therapeutischen Reitens positiv in Ihren Fortschritten gestärkt werden.

Halbseitig gelähmte Menschen erhalten ein verbessertes Gefühl für ihre Körpermitte.

Der Vorteil des „auf dem Pferd sitzen“ ist, dass sie dabei nicht aktiv auf das Pferd einwirken müssen, sondern „bewegt zu werden“ und der Körper auf die Bewegung des Pferderückens reagiert.

Die gesamte Haltung des Patienten wird  geschult. Vor allem im Oberkörperbereich wirkt sich das therapeutische Reiten aus.

in diesem Video wird deutlich, wie sich die dreidimensionale Bewegung des Pferderückens auf den menschlichen Körper auswirkt.

Quellen: wikipedia
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